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15 Jahre Ramsch & Rosen


Der kuriose Alltagshilfen-Kultladen für Nostalgiker auf der Suche nach der verlorenen Zeit zählt 15 Jahre in seinen auf wenigen Quadratmetern über und über mit Kramuri, Klimbim und Kostbarkeiten voll geräumten Vintage-Regalen. Inmitten von chinesischen Vasen, Heino-Platten und viel anderem Vinyl, Knöpfen, Pixi-Büchern und Barock-Engeln lädt das ebenso bunt zusammengesetzte Verkaufs-Team in der Neubaugasse 15 im Kreativ-Dorado Wien-Neubau am 4. Juli ab 18 Uhr zum Feiern ein. Zu Fresh French Sound von DJ le zèbre glänzt das zum Jubiläum von Ramsch-&-Rosen-Veteran Franz eigens entworfene neue Geschäftsschild und verheißt ebensolche Überraschungen bei einer Versteigerung inklusive Snacks und Drinks. Der Erlös geht an den Phönixhof Forchtenstein im Burgenland – ein Wohn- und Therapieprojekt für Kinder in schwierigen Lebenslagen.

lichterloh-Lkw als Kunstcontainer
Vor der Tür des Ramsch & Rosen, einer Dependance der Kunsthandelsgesellschaft lichterloh, parkt der gleichnamige Lkw als Schauplatz und Hörinsel für das Musik- und Kunstprojekt O.L.F. aka Original-Low-Fi und LIVIL – da kitzeln hinterleuchtete Papierschablonen die Fantasie, tönen Experimental Dark Dub Lyrics von der scheinbaren Vergänglichkeit.

Vom Hutkönig zum Wohnzimmer mit Club-Atmosphäre
Aus einem Provisorium nach dem Aus vom „Hutkönig“ entstanden zieht Ramsch & Rosen mittlerweile Publikum aus ganz Österreich an. Seit 2012 macht Ramsch & Rosen mit den Nachlass-Hoppings sogar europaweit Furore. Zu auf Facebook fixierten Terminen endräumen nach Anmeldung Interessierte private Wohnungen, die aufgelassen werden. Derart finden Gebrauchsgegenstände, die sonst auf dem Müll landen, ein neues Zuhause.

Zum Zuhause ist das Geschäft inzwischen auch für das Verkaufsteam selbst geworden. So hat Filmer, Kameramann, Musiker, Autor und bildender Künstler Franz, seit seinem Architekturstudium von Anfang an dabei, die Einrichtung entworfen und die Fassade gestaltet. Die angehende Theaterwissenschaftlerin Claudia ist bisweilen ihre beste Kundin. Biologiestudentin Olivia mit Spezialisierung auf Anthropologie analysiert nicht nur im Naturhistorischen Museum Funde aus der Vergangenheit. Astrid verbindet mit lichterloh-Geschäftsführer Christof Stein eine Freundschaft seit der Sandkiste – stets mit offenem Ohr ist sie „die gute Seele“ im Ramsch & Rosen. Für die Kundschaft ist das Ramsch & Rosen ohnehin Wohnzimmer. Da fachsimpeln regelmäßig Sammler, bringen ältere Damen selbst gebackenen Kuchen vorbei, plauscht Prominenz privat. Auch Conchita Wurst. Einfach als Tom und schon lange vor dem Phönix.

www.facebook.com/RamschRosen
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