Film

12. Mittelamerikanisches Filmfestival


Corona. Waldbrände. Diskriminierung und Polizeigewalt. Das Jahr 2020 bot viele böse Überraschungen und auch altbekannte Probleme wurden durch besonders tragische Fälle wie den George Floyds ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt.

Viele von uns haben das Privileg, dieses Unbehagen nicht am eigenen Leib verspüren zu müssen. Umso wichtiger ist es, gut hinzuhören, hinzusehen und aktiv zu werden. Papaya Media Association und das Filmarchiv Austria möchten euch hierbei unterstützen und zeigen auch dieses Jahr Filme, die gesellschaftliche Problematiken thematisieren.

So finden etwa neue Facetten ikonischer Charaktere der lateinamerikanischen Kultur, das rigorose Abtreibungsgesetz El Salvadors oder das Leben auf der größten Müllhalde Zentralamerikas Eingang in unser Programm. Doch auch der Widerstand wird dokumentiert, so bieten wir unter anderem Einblick in ein feministisches Theaterprojekt El Salvadors und die guatemaltekische Arbeiter*innenbewegung.
Bei allen gerade brennenden Themen, kommen dennoch auch Genuss und Ästhetik nicht zu kurz, denn neben vielen spannenden Dokumentarfilmen zeigen wir auch Spiel- und Kurzfilme.
Aufgrund der Ereignisse und Umstände wird unser Festival dieses Jahr trotzdem stattfinden: Online!
Für jeden bequem und gemütlich im Homecine! Mittelamerikanische Kultur kann so in Wien und überall einen Beitrag zur ansprechenden Gestaltung der unfreiwilligen Heimfreizeit leisten!

Das Mittelamerikanisches Filmfestival führt Euch zu neusten Filmproduktionen hin, zu vielen diskussionswürdigen Themen. Zudem wird auch heuer ein ganzer Festivalabend dem Kurzfilm gewidmet, was das Programm noch bunter und lebendiger werden lässt. Also auch online, ob vom Sofa oder genüsslich in der Hängematte.

Alle infos unter Online Streaming:


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