Vortrag

1. Zauber- und Moderationsschule für Kinder


Die 8- bis 14-Jährigen lernen bis zu 10 ernsthafte Zaubertricks oder bekommen einen Zwei-Stunden-Kurs in Bühnenmoderation mit Soundanlage etc. Wenn die Eltern sie abholen kommen, gibt es dann einen Zauberauftritt mit professioneller Moderation.

Wenn Mario die Überraschung in den Gesichtern der Erwachsenen sieht, kann er das Lachen kaum zurückhalten. Sie starren auf seine Hände und verstehen nicht, was da gerade passiert ist. Sie durchschauen seinen Zaubertrick nicht – und das macht den Zehnjährigen einfach glücklich und stolz.

Die gleichaltrige Marie hat die Szene nicht nur beobachtet, sondern Marios Auftritt angekündigt – wie eine Profi-Moderatorin, mit lauter Stimme und geradem Rücken. Zuschauer machen sie nicht mehr nervös. Und das nächste Mal wollen die beiden ihre Rollen tauschen.
Kinder, die zaubern und moderieren sollen wie Mario und Marie, die Spaß haben und dabei eine Menge für ihr Leben lernen – das ist die wahrlich bezaubernde Idee von zwei Profis: Wolfgang Halac, der „Zauberer im roten Frack“, hat mehr als 35 Jahre Showerfahrung in Kinderzauberei, ist nebenbei Coach und Vortragender. Tom Gehringer ist Moderator bei Radio Arabella, eine bekannte Werbestimme und Moderatoren-Trainer.

Und so sieht der „Stundenplan“ ihrer Wunderschule für 8- bis 14-Jährige aus: Eine Gruppe von Kindern lernt in zwei Stunden bis zu zehn Zaubertricks, mit denen sie Freunde und Familie beeindrucken können. Die andere Gruppe kann sich am Mikrofon versuchen, lernt, wie man die eigene Stimme kontrolliert und Zuhörer fesselt. Ihre Aufgabe ist es, die Zauberlehrlinge bei Auftritten zu präsentieren.

Die Zauber- und Moderationsschule wird in verschiedenen Wiener Bezirken und in der Folge in ganz Österreich ihre Zelte aufschlagen. Nähere Informationen über Orte und Termine findet man unter www.eventsaustria.at  Kinder  Zauber- und Moderationsschule. Zwei Stunden Unterricht kosten 25 Euro.

Alle Mädchen und Buben gehen am Ende mit einem Zertifikat und einer genauen Beschreibung zum Nachlesen nach Hause. Die „Zauberlehrlinge“ bekommen auch einen Zauberstab und die erlernten Tricks mit auf den Weg. Wer festhalten und anderen zeigen will, was in dieser ganz besonderen Schule los war, kann ein Video von den eigenen Künsten erwerben. Natürlich dürfen alle gerne wiederkommen: Denn sitzen bleiben heißt hier nur, dass es gefallen hat.
Spaß und Teamwork stehen im Vordergrund. Dass die Sache pädagogisch wertvoll ist, muss man den Kindern ja nicht verraten. Statt zu Hause mit Rundrücken über der Spielkonsole zu kauern oder vor dem Computer eckige Augen zu bekommen, üben sie gemeinsam mit anderen ihre Geschicklichkeit. Sie entwickeln Kreativität und Selbstvertrauen, gewinnen an Sicherheit und Auftreten. Das hilft ihnen später auch in der „richtigen“ Schule und im Leben.


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