Wiener Staatsoper
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Geschichte: Die am Ring gelegene Wiener Staatsoper wurde von den Architekten August Siccard von Siccardsburg und Eduard van der Nüll, zwei der Begründer des berühmten Ringstraßenstils, entworfen und von Kaiser Franz Josef am 25. Mai 1869 feierlich eröffnet. Die erste Oper, die in dem damals unter dem Namen Hofoper bekannten Opernhaus aufgeführt wurde, war Mozarts Don Giovanni. Es dauerte nicht lange, und das neue Haus mit seiner wunderbaren neo-Renaissance Fassade wurde zum Treffpunkt der Wiener high society. 1919 erhielt die Oper den Namen, der ihr bis heute erhalten blieb: Wiener Staatsoper. Der 2. Weltkrieg jedoch machte auch vor der Kunst nicht halt, und so wurde die Staatsoper auf Befehl des Propagandaministers Goebbels im Juni 1944 geschlossen. Ein knappes Jahr später verursachte der Luftangriff vom 12. März 1945 einen Brand, der das Gebäude schwer beschädigen und vor allem die Bühne und das Auditorium vollständig zerstören sollte. Der Wiederaufbau dauerte 10 Jahre, doch dann erstrahlte das Wiener Opernhaus in neuem Glanz und wurde am 5. November 1955 mit Ludwig van Beethovens Fidelio wiedereröffnet. Seit den Anfängen verfügte das Opernhaus stets über die hochkarätigsten Direktoren. Gustav Mahler (1897 bis 1907) eröffnete mit Richard Wagners Lohengrin, und verhalf der Staatsoper durch die Produktion von 184 weiteren Opern zu dem Ansehen, das sie heute genießt. Ihm folgten berühmte Komponisten und Dirigenten wie Richard Strauss (1919-1924), Karl Böhm (1943-1945 und 1954-1956), Herbert von Karajan (1956-1964), Lorin Maazel (1982-1984) und Claudio Abbado (1986-1991). Derzeit steht die Staatsoper unter der Leitung von Ioan Holländer.
Karten:
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Programm:
Wiener Staatsoper Opernring 2
1010 Wien - Innere Stadt
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