Geister und Visionen, Erinnerungen und Alpträume. Eine weibliche Stimme rezitiert
Textpassagen der viktorianischen Literatur und ihrer Hollywood-Interpretationen der
1930er und 40er Jahre.
Riesige Palmblätter verdüstern den Eingang zu einem Weg,
der in einem voll erblühten Garten mündet. Als Projektion fließen Nebelwolken über
die Szenerie. In einem Loop gefangen bewegt sich der Text innerhalb eines Gefüges
verwandter Passagen, die eine wilde, bedrohliche Natur nicht zufällig in Verbindung
mit den weiblichen Hauptdarstellerinnen bringen. Wie erstarrt in der ersten Welle des
Feminismus. All dies steht außerhalb der Zeit, eine im Gedächtnis eingebrannte
Erinnerung, die nicht auszulöschen ist. Ein böser Traum wird wieder und wieder
durchlebt, gerade so, als hätte 1968 niemals stattgefunden.