Mit seiner fein nuancierten Dynamik, die auf vordergründige Effekte verzichtet, weiß der Meisterpianist Liszt abseits aller gängigen Klischees zu interpretieren und wird allseits für sein klares, bedachtes und farbenreiches Spiel gelobt.
Enrique Granados
Quejas, o la Maja y el ruisenor / Plaintes ou la maja et le rossignol (Goyescas, o Los majos enamorados, 1. Buch Nr. 4) (1909-1911)
Franz Liszt
Etude Des-Dur S 144/3 «Un sospiro / Waldesrauschen» (Trois études de concert) (1848 ca.)
Ungarische Rhapsodie Nr. 3 B-Dur S 244/3 (1846-1853)
Valse Oubliée S 215/1 (1881)
Ballade Nr. 2 h-moll S 171 (1853)
Von der Interpretation von Liszts Etüde «Waldesrauschen» des brasilianischen Pianisten Nelson Freire heißt es, sie sei «kein mächtiges Tosen, sondern ein exquisites Flirren»: Mit seiner fein nuancierten Dynamik, die auf vordergründige Effekte verzichtet, weiß der Meisterpianist Liszt abseits aller gängigen Klischees zu interpretieren und wird allseits für sein klares, bedachtes und farbenreiches Spiel gelobt. So erhielt Freire 2011 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie «Klaviermusik» und seine Einspielung der Nocturnes Chopins wurde mit dem begehrten Grammy Award bedacht. Die höchste Auszeichnung, die einem Nicht-Staatsbürger vom französischen Staat zuteil werden kann, verlieh ihm Nicolas Sarkozy: die Ernennung zum Ritter der Ehrenlegion.