Die Ausstellung findet anlässlich des 100. Geburtstags von Etta Becker-Donner statt und zeigt eine prägnante Auswahl aus ihren Sammlungen aus Liberia, Brasilien und Mittelamerika aus den Beständen des Museums für Völkerkunde.
Etta Becker-Donner (1911 - 1975) war von 1955 bis 1975 Direktorin des Museums für Völkerkunde und maßgeblich für den Ausbau und die Grundlagen des heutigen MVK verantwortlich. Sie war die erste österreichische Ethnologin, die in den 1930er Jahren Feldforschung in Afrika und in den 1950er Jahren in entlegenen Gebieten des Amazonasgebietes durchgeführt hat. In den 1960er Jahren konzentrierte sich ihr Forschungsinteresse auf Mittelamerika, vor allem auf Guatemala und Costa Rica, wo sie umfangreiche Sammlungen zur Populärkultur anlegte. Auf ihre Initiative erfolgte 1965 die Gründung des Österreichischen Lateinamerikainstituts, das sie lange auch als Präsidentin leitete. Als erste (und lange Zeit einzige) Direktorin eines Bundesmuseums war sie eine markante Figur in der österreichischen und internationalen Museumslandschaft.
Die Ausstellung findet anlässlich des 100. Geburtstags von Etta Becker-Donner statt und zeigt eine prägnante Auswahl aus ihren Sammlungen aus Liberia, Brasilien und Mittelamerika aus den Beständen des Museums für Völkerkunde. Der von ihr stammende Sammlungsbestand aus diesen Regionen macht insgesamt 2.865 Inventarnummern aus.
Öffnungszeiten
Täglich außer Dienstag 10 - 18 Uhr
Tickets
Jahreskarte € 29,00
Erwachsene € 8,00
Wien-Karte € 7,00
Ermäßigt1) € 6,00
Gruppen (ab 10 Personen) p.P. € 6,00
Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren2) frei
Audioguide
€ 2,00