Konstantin Wecker feiert seinen 60. Geburtstag mit Gastmusikern und das kein bisschen leise.
Stürmische Zeiten, mein Schatz, doch oft tragen die Stürme Botschaften ferner Himmel in unsere Welt,
und es ist immer der Hochmut der prächtigsten Türme, der allen voran in Staub und Asche zerfällt.
Stürmische Zeiten, mein Schatz - heißt das Programm von Konstantin Wecker, unterstützt von seinem
langjährigen, kongenialen Begleiter, Jo Barnikel, und dem furiosen Spring String Quartet. Stürmische
Zeiten, mein Schatz - könnte aber auch als schicksalsschwangeres Menetekel über dem derzeitigen
Weltgeschehen geschrieben stehen. Die Krise des Kapitalismus kann zur Chance für eine bessere Welt
werden, wenn wir, wie es im prophetischen Titelsong von 1994 heißt, im großen Getöse des Krisensturms
die „Botschaften ferner Himmel“ nicht überhören. Stürmische Zeiten, mein Schatz - Die Aufführungen
dieses Programms versprechen ein gewaltiges Weckerleuchten in allen Farben des Regenbogens –
einen ebenso anrührenden wie anregenden, furiosen wie verzaubernden Liebes-Abend.
Zwei Flügel & vier Streicher
Dass die Botschaft der Liebe nicht überhört wird, garantiert rund um Konstantin Wecker eine Besetzung
auf musikalischem Weltklasse-Niveau. Im aktuellen Programm kann man sich auf das virtuose
Zusammenspiel des musikalischen Liebespaares Wecker-Barnikel an zwei Konzertflügeln freuen. Neben
diesen beiden Großmeistern brilliert das Spring String Quartet mit Christian Wirth (Violine), Marcus Wall
(Violine), Julian Gillesberger (Viola) und Stephan Punderlitschek (Violoncello) – das Starensemble im
Grenzbereich zwischen Klassik, Jazz, Genie und Wahnsinn. Neben neuen Interpretationen von Wecker-
Songs werden auch klassische Werke und freie Improvisationen zu einem stürmischen Liebesprogramm
beitragen.