Stockmanns Stück beschreibt eine Gesellschaft, in der nur der erfolgreiche Mensch zählt. Arbeitslosigkeit, Altern und Krankheit werden als Schwäche verstanden und als solche tabuisiert.
Mit
Elisabeth Luger, Katharina von Harsdorf | Klaus Haberl, Oliver Rosskopf, Othmar Schratt, Hendrik Winkler
Regie Antje Hochholdinger
Bühne und Kostüme Dorothea Wimmer
Der Sohn ist 35 Jahre alt und erfolgsverwöhnt. Doch plötzlich gerät sein Leben aus der Bahn. Von seiner Frau und seinen Kindern lebt er bereits getrennt, dann folgt die Kündigung. Mit der Betreuung des dementen Vaters überfordert, isoliert er sich immer mehr von seiner Umgebung.
Stockmanns Stück beschreibt eine Gesellschaft, in der nur der erfolgreiche Mensch zählt. Arbeitslosigkeit, Altern und Krankheit werden als Schwäche verstanden und als solche tabuisiert. Stockmann stellt in seinem Stück die Frage nach Verantwortung, nach Würde und nach Werten in einer gewinnorientierten Gesellschaft.