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Mo, 21. Mai 2012
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Claes Oldenburg - The 60s

Das mumok präsentiert die bisher umfangreichste Ausstellung von Oldenburgs wegweisendem und emblematischem Frühwerk der 1960er-Jahre.
Claes Oldenburg (* 1929, Stockholm, Schweden) ist nicht nur ein Hauptvertreter der Pop Art, der Performance- und Installationskunst, sondern prägte auch gemeinsam mit Coosje van Bruggen die Kunst im öffentlichen Raum mit seinen monumentalen Large Scale Projects in zahlreichen Metropolen weltweit. Mit seinen humorvollen wie tiefgründigen Darstellungen von Alltagsobjekten ist er einer der wichtigsten und populärsten Künstler seit den späten 1950er- Jahren.

Das mumok präsentiert die bisher umfangreichste Ausstellung von Oldenburgs wegweisendem und emblematischem Frühwerk der 1960er-Jahre. Zu sehen sind zahlreiche Ikonen der Pop Art: die Installation The Street mit ihren von Graffiti inspirierten Darstellungen des modernen Großstadtlebens, die berühmten Konsumartikel seines Geschäftslokals The Store bis hin zu den Gebrauchsgegenständen des modernen „Eigenheims“: Telefon, Toilettenschüssel, Badewanne, etc. Ein weiteres Kapitel widmet sich Oldenburgs ersten Entwürfen von kolossalen Monumenten seiner Konsum-Objekte für den öffentlichen Raum. Den Schlusspunkt der Ausstellung bildet das Mouse Museum, ein begehbares Miniaturmuseum in Form einer Geometric Mouse, für das Oldenburg seit den späten 1950er-Jahren insgesamt 385 Gegenstände gesammelt hat. zur Ausstellung

Die vom mumok konzipierte Ausstellung wird anschließend im Museum Ludwig in Köln (22. Juni – 30. September 2012), Guggenheim Museum Bilbao (30. Oktober 2012 – 17. Februar 2013), Museum of Modern Art in New York (14. April – 5. August 2013) und im Walker Art Center in Minneapolis (13. September 2013 – 12. Jänner 2014) zu sehen sein.

«Beruflich war ich vor meiner Pensionierung Schadensreferentin bei einer großen österreichischen Versicherung, bin seit einigen Jahren im Ruhestand und lebe am Stadtrand von Linz. Habe die Zeit des Aufbruchs von den 1968 bis in die 1980er Jahre bewusst erlebt und in gewissem Maße auch daran Teil gehabt. Kunst und Kultur interessiert mich im Wesentlichen und Musik im Besonderen ...»


Kunstvermittlung mumok
Mo-Fr 9.00-16.00 Uhr:
T +43-1-525 00-1313
F +43-1-525 00-1300
kunstvermittlung@mumok.at

Über das Museum
Das mumok hat die Zielsetzung, die seit der Gründung des Museums angelegte Sammlung der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts nach aktuellsten wissenschaftlichen und museologischen Erkenntnissen und Methoden zu bewahren, auszubauen, zu erforschen und der Öffentlichkeit zu vermitteln. Ein wesentliches Anliegen besteht darin, mit der Kunst auch deren geschichtliche und theoretische Grundlagen zu vermitteln und daher den Diskurs in Form von Publikationen und wissenschaftlichen Veranstaltungen zu fördern.

Mit seinen Sammlungsschwerpunkten Pop Art und Fotorealismus aus der Österreichischen Ludwig-Stiftung, mit Fluxus und Nouveau Réalisme aus der Sammlung Hahn, mit dem Wiener Aktionismus, mit der Performance-, der Konzeptkunst und der Minimal Art sowie mit den darauf aufbauenden Kunstrichtungen von den 1980er-Jahren bis in die Gegenwart verbindet das Museum in einzigartiger Weise realitätsbezogene sowie gesellschafts- und institutionsanalytische Kunst seit den 1960er-Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Sammlungspolitik zielt auf die Vertiefung und Erweiterung der Sammlungsschwerpunkte durch das hauseigene Budget sowie auch durch die Einbindung privater Förderer, SammlerInnen und Mäzene. Die Integration jüngerer Positionen in das Ausstellungsprogramm dient der strategischen Erweiterung und Aktualisierung der Sammlung.

In der Präsentation der Sammlung, den Publikationen und Veranstaltungen werden die Entwicklungslinien zwischen den historischen Avantgarden und den nachfolgenden aktuellen Kunstrichtungen bis in die Gegenwart aufgezeigt und analysiert. Zentrale Künstlerpositionen aus der Sammlung werden mit retrospektiv angelegten Einzelausstellungen vorgestellt und in großen Überblicksausstellungen werden Fragen nach der gesellschaftlichen Entwicklung der Kunst thematisiert.

Eine seiner Hauptaufgaben sieht das Museum in der thematischen Abstimmung von Sammlungs- und Sonderausstellungen, um zu einem vertieften Verständnis der eigenen Sammlung beizutragen und die Funktion des Museums als Dialogplattform zwischen Kunstgeschichte und aktuellem Kunstgeschehen zu erfüllen.

Als größtes österreichisches Museum für die internationale Kunst seit der Moderne fördert das mumok die Integration bedeutender Positionen österreichischer Kunst in den internationalen Kontext und vermittelt zugleich Internationalität innerhalb seines lokalen Umfeldes.

Öffnungszeiten
Montag: 14.00–19.00 Uhr
Dienstag bis Sonntag: 10.00–19.00 Uhr
Donnerstag: 10.00–21.00 Uhr

Eintrittspreise/ Tickets
Normal: € 9,-
Ermäßigt: € 7,20
SeniorInnen, Gruppen ab 10 Personen, Club Ö1, Wien-Karte, Der Standard-Abo
Ermäßigt: € 6,50
Studierende bis 27 Jahre, Zivil-/Präsenzdienstleistende, Arbeitslose
Eintritt frei: € 0,-
Kinder und Jugendliche < 19 Jahre, Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste, Jahreskartenbesitzer, IAA, Hunger auf Kunst und Kultur
Semesterticket: € 12,-
(01.02.–30.10. / 01.09.–29.02.)
Studierende bis 27 Jahre / inkl. mumok Filmprogramm
Familienkarte: € 14,-

Kunst am Donnerstag: € 5,-
18.00–21.00 Uhr, inkl. Führung um 19.00 Uhr

Kunstbrunch: € 21,-
samstags und sonntags von 10.00–14.00 Uhr, inkl. mumok-Ticket und Überblicksführung um 14.00 Uhr (einlösbar innerhalb eines Jahres nach Ausstellungsdatums und nur nach Tischreservierung im Hill mumok unter mumok@hill-restaurant.at oder T +43-1-320 1111-14)

Jahreskarte: € 33,-

Wann und Wo:

Sa, 04.02.2012 - Mo, 28.05.2012
Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
Museumsplatz 1
1070 Wien
Telefon: +43-1-525 00

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