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Fr, 30. Juli 2010
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Burg und Oper- Die Häuser am Ring von ihrer Eröffnung bis 1955

Das Österreichische Theatermuseum dokumentiert in seiner Ausstellung Höhepunkte der künstlerischen Geschichte beider "Häuser am Ring"
Mit der Unterzeichnung des Staatsvertrages im Mai 1955 erhielt Österreich wieder seine Freiheit als eigenständiger Staat. Nur wenige Monate später wurden den Österreichern zwei nationale Heiligtümer in neuem Glanz übergeben ­ das Burgtheater und die Staatsoper erlebten ihre Wiedereröffnung nach der Zerstörung 1945 und nach langen Jahren des Wiederaufbaus. Das Österreichische Theatermuseum dokumentiert in seiner Ausstellung Höhepunkte der künstlerischen Geschichte beider "Häuser am Ring³. Der zeitliche Bogen spannt sich dabei von deren Eröffnung in den Jahren 1869 (Hofoper) bzw. 1888 (Hofburgtheater) bis zum Neubeginn 1955.

Auf diese Weise entsteht ein Streifzug durch die österreichische Theater- und Musiktheatergeschichte, der zugleich auch einen eindrucksvollen Überblick über viele der schönsten Objekte des Österreichischen Theatermuseums bietet. Diese Institution ist durch lange Jahre hindurch gewachsen; ihre Sammlungen wurden aber nicht systematisch angelegt, woraus sich die Schwerpunktsetzung der ausschließlich aus eigenen Beständen bestückten Ausstellung erklärt.

In opulenten Bühnenbildentwürfen und -modellen, in den so raren wie wertvollen Kostümen zeigt sich der monumentale Stil, den diese Häuser prägten, aber auch das mitunter bahnbrechend neue Theater- und Musikleben, das in ihnen stattfand. Handschriftliche Dokumente lassen die vielfältigen Beziehungen zwischen den Theaterschaffenden lebendig werden, offenbaren weniger bekannte Hintergründe, zeigen divergierende künstlerische Auffassungen und ermöglichen einen unmittelbaren Blick auf die Persönlichkeit der Protagonisten. Klingende Namen wie Gustav Mahler, Alfred Roller, Richard Strauss, Hugo Thimig, Caspar Neher u. v. m. erinnern an herausragende Produktionen und vergegenwärtigen ästhetische Veränderungen in Bühnenraumgestaltung und Inszenierungsstil über einen Zeitraum von beinahe hundert Jahren. Ausführliches Fotomaterial lässt in einer medialen Präsentation legendäre Stars aus Burg und Oper wie Charlotte Wolter, Katharina Schratt, Josef Kainz, Werner Krauss, Josef Meinrad, Maria Jeritza, Lotte Lehmann, Leo Slezak, Jan Kiepura und Erich Kunz Revue passieren.

Information
Eintrittspreise:

Erwachsene: 4,50 EUR
Ermäßigt: 3,50 EUR
Familienkarte: 9,00 EUR
Wien-Karte: 4,00 EUR
Gruppen ab 10 Personen: 3,50 EUR
Schüler im Klassenverband:
2,00 EUR
Führungskarte: 2,00 EUR
Sonderführung pauschal: 38,00 EUR
Führungskarte Schülerklasse : 35,00 EUR
Eintritt Teschner: 17,00 EUR

Führungen:
Nach Vereinbarung unter der Rufnummer: (+43 1) 52524 - 647, Frau Fischer,

Karin Moertl, karin.moertl@theatermuseum.at, Tel.: 01 / 5128800 - 627
oder auf Anfrage bei der Museumskassa.

Tipp:
Oberösterreich:
Pranic Healing, eine berührungslose Energiearbeit, wird in einem anschaulichen Vortrag erklärt und anschließend demonstriert.

Wann und Wo:

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